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WILLKOMMEN

Weltweit stehen wir am Anfang einer Integration von Gehirn- und Bildungsforschung. Die bisherigen Ergebnisse machen bereits die vielfältigen Bezüge zwischen der kognitiv-neurowissenschaftlichen Herangehensweise der Gehirnforschung einerseits und der rein psychologischen und pädagogischen Verfahren und Fragestellungen der Bildungsforschung andererseits deutlich. Letztere erforscht im Lehr- und Lernkontext, ob eine bestimmte Intervention wirkt, wobei erstere auch die Grundlagen - das Wie und das Warum - dieser Wirkung unter die Lupe nimmt.

Seit seiner Gründung im April 2004 konzentriert sich das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm auf beide Forschungsrichtungen, was es ihm ermöglicht, bildungsrelevante Erkenntnisse der Neurowissenschaften von der Theorie in die Praxis zu übertragen. Das interdisziplinär arbeitende Team aus Psychologen, Pädagogen und anderen Wissenschaftlern betreibt dazu Grundlagenforschung, führt Evaluationen durch und begleitet Bildungseinrichtungen in der Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit.  In diesem Sinne sind die Ziele des ZNL dreierlei.

Kognitiv-neurowissenschaftliche Grundlagenforschung zu Lernprozessen
Anhand dieser Forschung sollen Fragen beantwortet werden wie: Wie muss gelernt werden, so dass in jedem Lebensalter altersgerecht gelernt wird? Welche neuronalen Strukturen sind hier vor allem beteiligt? Wie verändert sich deren Funktion mit dem Alter? Welche Emotionen führen in welchem Alter und in welchem Kontext zu welchen Behaltensleistungen? Wie verhält es sich mit dem emotionsabhängigen Abruf von Informationen? Wie beeinflusst die Vorbildung des Lernenden neue Lernprozesse im Einzelnen? Was bedeutet das für das Lernen im Erwachsenenalter?

Anwendungsorientierte Forschung und Beratung
In der Medizin hat sich die enge Verzahnung von Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung eindeutig bewährt, dieses Modell wird im ZNL auf die Pädagogik übertragen. In Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, Institutionen der beruflichen Weiterbildung und Firmen übertragt darum das ZNL die Grundlagen wissenschaftlich gewonnener Einsichten unmittelbar in anwendungsbezogene Projekte. Das ZNL begleitet und berät für Bildung Verantwortliche in vielfältigen Veränderungs- und Entwicklungsprozessen.

Weiterbildung von Lehrenden zum raschen Transfer der wissenschaftlichen Ergebnisse
Menschen in pädagogischen Berufen haben Interesse an praxisrelevanten Ergebnissen aus dem Bereich der Hirnforschung und deren Umsetzungsmöglichkeiten. Daher werden die Ergebnisse der Forschung unmittelbar von denjenigen weitergegeben, die sie zu Tage fördern.
 

Das ZNL ist ein Drittmittelprojekt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III der Universität Ulm.


 

Die Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „Bildungshaus 3 – 10“ hat auf der Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) vom 11.-13.3.2015 in Bochum fünf Beiträge präsentiert.
 

Das ZNL beteiligt sich an einer internationalen Studie zu Lesegewohnheiten im akademischen Bereich - ARFIS

Wer spielt, lernt!
3 Auszeichnungen für Fex-Spiele, die das ZNL in Kooperation mit Wehrfritz/HABA entwickelt hat.
Weitere Informationen zu Fex und der Pressemitteilung
 

Mit der Studie „YOLO – (Selbst)sicher Radfahren“ untersucht das ZNL den Zusammenhang zwischen sicherem Fahrradfahren und exekutiven Funktionen. Möchten Sie mit Ihrer Schule an der Studie teilnehmen?
Weitere Informationen

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung in KiTas wirkt – erfordert aber intensives und interaktives Training der ErzieherInnen
 Aktuelles aus dem Projekt MAUS