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 Topics

Language Development and the Acquisition of Reading and Writing Skills

Language skills are of central importance for a person’s development during childhood. For the development throughout school-age reading and writing become fundamental skills. Conversely, language skill deficiencies and learning problems with regard to reading and writing are closely correlated with problematic behaviors in and outside school.

Our research investigates possible neurobiological and neuropsychological causes for impaired verbal and written language skills. We also evaluate diagnostic approaches and treatment methods in the area of language development. We study early language development and multilingualism and develop support programmes for pre-skills of written language acquisition.

Current Projects

  • Wie lernen Kinder besser Schreiben und Lesen? – Der Einfluss des Schreibmediums auf kognitive Leistungen und neuronale Aktivierungsmuster
    Im Projekt wird die Wirkung des Schreibens mit Stift und Papier im Vergleich zu einem Schreibtraining mit einem digitalen Gerät (Schreiben mit der Tastatur und Schreiben mit einem Spezialstift auf einem Tablet-PC) umfassend untersucht.

 


Early Language Development - Completed Projects

  • Erfassung früher sprachlicher Leistungen bei mehrsprachigen Kindern (2011 - 2015)
    Für einsprachig deutsche Kinder ist schon viel über Möglichkeiten der sprachlichen Frühdiagnostik bekannt. Für mehrsprachig aufwachsende Kinder ist jedoch bislang völlig unklar, nach welchen Maßstäben deren frühe Sprachentwicklung zu beurteilen ist und welche frühen Merkmale auf spätere Probleme und Störungen des Spracherwerbs hinweisen.
     
  • FoSmeK – Begleitforschung zu einem Sprachförderkonzept für mehrsprachige Kinder (2013 - 2015)
    Ziel der geplanten Studie ist es, im Sinne einer summativen Evaluation die Effektivität des Sprachförderkonzepts KIKUS in seiner Gesamtheit zu untersuchen, um Aussagen darüber machen zu können, welchen konkreten Nutzen ein solches Vorgehen für die beteiligten Kinder hat.
     
  • MAUS – Mehrsprachig aufwachsende Kinder sprachlich fördern
    Frühe Sprachförderung mehrsprachiger Kinder mit einem alltagsintegrierten Förderansatz – Folgeprojekt  zu „SPATS – Sprachförderung“ (2012 - 2014)

    Die Förderung sprachlicher Fähigkeiten ist eine zentrale Aufgabe in Kindertagesstätten. Besonders mehrsprachige Kinder sind in diesem Rahmen auf bestmögliche Bedingungen angewiesen, um  Deutsch zu lernen und somit über sprachliche Fähigkeiten zu verfügen, die Ihnen einen gelingenden Start in die Schule ermöglichen.
     
  • „Get ready to read“ – Förderung von Sprache und Vorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbs durch Bibliotheksbereitstellung/-nutzung und Dialogisches Buchanschauen/Vorlesen  (2010 - 2013)
    Im Rahmen der Kooperationsstudie werden die Effekte von Bibliotheksnutzungen in Kindertagesstätten und eines Trainings zum dialogischen Buchanschauen untersucht.
     
  • Frühe Bildung in Sprache und Naturwissenschaften
    Sprechen gehört zum Forschen

    Wirkt sich naturwissenschaftliche Bildung in frühen Jahren positiv auf die sprachliche Bildung und Entwicklung bei Kindern aus? Profitiert die naturwissenschaftliche Kompetenzentwicklung vom sprachlichen Dialog? Welche Praxiskonzepte unterstützen diese Synergie?
     
  • DACHS – Deutsch-Sprachförderung vor der Schule
    Effektivität eines Sprachförderprogramms für mehrsprachige Kinder in Vorlaufkursen in Hessen (2006 - 2010)

    Das Projekt “Schwerpunkt Sprache - Das Netzwerk für Gehirnforschung und Schule in Hessen” war ein Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Kultusministeriums, der Frankfurter Albert-und-Barbara-von-Metzler-Stiftung und dem ZNL. Innerhalb des Projekts wurden Möglichkeiten der sprachlichen Förderung beim Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule erforscht.
     
  • SPATS – Sprachförderung: Auswirkungen eines Trainings
    Wirksamkeit eines sprachbasierten Interaktionstrainings für ErzieherInnen mit dem Ziel der alltagsintegrierten Sprachförderung (2006 - 2010)

    Das Projekt “Schwerpunkt Sprache - Das Netzwerk für Gehirnforschung und Schule in Hessen” war ein Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Kultusministeriums, der Frankfurter Albert-und-Barbara-von-Metzler-Stiftung und dem ZNL. Innerhalb des Projekts wurden Möglichkeiten der sprachlichen Förderung beim Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule erforscht.
     
  • Mehrsprachigkeit und Spezifische Sprachentwicklungsstörung (2006 - 2009)
    In der Studie wurde eine neurophysiologische Untersuchung der auditiven Verarbeitung bei zweisprachig türkisch-deutschen Kindern sowie bei einsprachig deutschen 5-jährigen Kindern mit und ohne Spezifischer Sprachentwicklungsstörung (SSES) durchgeführt

 


Acquisition of Written Language / Reading and Spelling Disorder - Completed Projects

Basic Research

  • Arbeitsgedächtnisprozesse bei Kindern mit Lese – Rechtschreibschwierigkeiten
    Kurzfristig zu behaltende Inhalte werden im Arbeitsgedächtnis gespeichert und aufrechterhalten. Unter anderem geschieht dies in lautlicher (d.h. phonologischer) Form. Dies zeigt sich z.B. daran, dass Personen, die sich eine Liste von Items merken und diese wiedergeben sollen, ähnlich klingende Items leichter verwechseln (Ähnlichkeitseffekt) und dass die Gedächtnisspanne für Wörter von der Länge der Wörter abhängig ist (Wortlängeneffekt). Phonologische Arbeitsgedächtnisleistungen stehen mit dem Lesen und Schreiben in Zusammenhang.
     
  • Arbeitsgedächtnisfunktionen bei Lese-Rechtschreibstörung – eine fMRT-Studie
     Die Aufgabe des Arbeitsgedächtnisses besteht zum einen darin, Informationen kurzfristig zu speichern und über eine kurze Zeitspanne lebendig zu halten, wenn diese in der Umwelt nicht mehr verfügbar sind. Zusätzlich dient es auch der Manipulation dieser Informationen, um sie anschließend für die Handlungssteuerung nutzen zu können.
     
  • Zeitverarbeitung deutscher Vokale bei Lese-Rechtschreibstörung: Verhaltens- und fMRT-Experimente
    Das deutsche Vokalsystem enthält sieben Vokalpaare mit unterschiedlicher Vokallänge, bestehend aus je einem langen und einem kurzen Vokal. Lange und kurze Vokale unterscheiden sich in der zeitlichen Dauer, aber auch in anderen akustischen Parametern. Die korrekte Markierung von Vokallängen, mittels des auf den Vokal folgenden Konsonanten (z.B. Stahl versus Stall), ist eines der Hauptprobleme der deutschen Orthographie.
    Ziel dieser Studie war es daher zu evaluieren, wie wichtig Zeitdauerunterschiede für die Diskrimination von langen und kurzen Vokalen sind.
     
  • Die zeitliche Verarbeitung auditiver Reize bei Erwachsenen mit Lese-Rechtschreibstörung: Eine fMRT-Studie
    Neuroanatomische Korrelate der Lese-Rechtschreibstörung

    Einschränkungen in der Fähigkeit zur Verarbeitung schnell wechselnder auditiver Reize werden als eine wichtige Ursache für die Entstehung von Lese-Rechtschreibstörung (LRS) diskutiert. Bisher liegen aber nur wenige Studien dazu vor, ob Personen mit LRS zur Verarbeitung derartiger Reize andere Hirnareale nutzen als Personen ohne Beeinträchtigungen im Lesen und Schreiben.
     
  • (Schrift-)sprachbezogene Grundlagen und Lese-Rechtschreiberfolg im ersten Grundschuljahr
    Eine Diplomarbeit im Rahmen der Differenzierungsprobenstudie (2006 - 2007)

Diagnosis

  • Phonologische Defizite bei Schülern der ersten Grundschulklasse (2004 - 2008)
    Für die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) werden verschiedenste Defizite im Bereich der zentralen Verarbeitung als mögliche Ursachen diskutiert. Das wohl bedeutendste Defizit liegt im Bereich der akustisch-phonematischen Verarbeitung und als Folge dessen in einer Störung der phonologischen Bewusstheit.
     
  • Phonologische Defizite bei Drittklässlern mit Lese- Rechtschreibstörung (LRS) (2004 - 2008)
    Für die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) werden verschiedenste Defizite im Bereich der zentralen Verarbeitung als mögliche Ursachen diskutiert. Das wohl bedeutendste Defizit liegt im Bereich der akustisch-phonematischen Verarbeitung und als Folge dessen in einer Störung der phonologischen Bewusstheit.
     
  • Validierungs- und Normierungsstudie des Computerbasierten Ulmer Lautunterscheidungstests (CULT)
    Kognitive Defizite wie Störungen der Hör- oder Sehverarbeitung sowie sprachliche Arbeitsgedächtnisdefizite werden als Ursachen für die Ausbildung einer Lese-Rechtschreibstörung diskutiert. Werden diese möglichst frühzeitig erkannt und adressiert, so können unter Umständen tiefgreifende Auswirkungen auf den Prozess des Schriftspracherwerbs vermieden werden.
     
  • Sagen Leistungen in den Differenzierungsproben I und II, sowie auditive und visuelle Wahrnehmungsschwellen den Lese-Rechtschreiberfolg in der 1. und 2. Klasse voraus?
    Mit den Differenzierungsproben nach Breuer/Weuffen sollen Defizite in verschiedenen Wahrnehmungsleistungen, die als Grundlage für den Erwerb des Lesens und Schreibens gelten, aufgedeckt werden. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob die Ergebnisse in den Differenzierungsproben wirklich in engem Zusammenhang mit späteren Kompetenzen im Lesen und Schreiben stehen und den Lese-Rechtschreiberfolg vorhersagen können

Support

  • PFAU – Phonologische Fähigkeiten im Anfangsunterricht  (2006 - 2010)
    Das Projekt “Schwerpunkt Sprache - Das Netzwerk für Gehirnforschung und Schule in Hessen” war ein Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Kultusministeriums, der Frankfurter Albert-und-Barbara-von-Metzler-Stiftung und dem ZNL. Innerhalb des Projekts wurden Möglichkeiten der sprachlichen Förderung beim Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule erforscht.
     
  • Förderung von Basiskompetenzen für den Schriftspracherwerb: Wissenschaftliche Begleitung von Sprachfördermaßnahmen im Vorschulalter in der Gemeinde Amstetten  (2004 - 2005)
    Unter wissenschaftlicher Begleitung durch das ZNL wurden in drei Kindergärten der Gemeinde Amstetten Sprachfördermaßnahmen in Form von Übungsprogrammen durchgeführt.
     
  • Entwicklung von Merkblättern für die kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen für mehrsprachige Kinder sowie Merkblättern für Eltern einsprachig deutsch aufwachsender Kinder (2010 - 2011)
    Der Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Familie und das konkrete Herangehen an die mehrsprachige Erziehung von Kindern sind wichtige Themen, die im Rahmen von kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen aufgegriffen werden müssen und die immer noch mit vielen Unsicherheiten und Unklarheiten verbunden sind.
     
  • Therapie von Erstklässlern mit akustisch-phonematischen Defiziten (2004 - 2008)
    Für die Lese-Rechtschreibstörung wird derzeit ein multikausales Ursachenmodell diskutiert. Neben Störungen im Bereich der kinästhetisch-artikulatorischen und visuellen Differenzierung liegt eine der Hauptursachen in einer verminderten Diskrimination bei der zentralen Verarbeitung akustischer Reize, aus der sich als Folge eine gestörte phonologische Bewusstheit entwickeln kann.
     
  • Therapie der Lese-Rechtschreibstörung und der zu ihr führenden Defizite
    Verschiedene Ursachen werden für die Entstehung der Lese-Rechtschreibstörung verantwortlich gemacht.
     
  • Schriftspezifische Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb
    Kinder mit Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb können verschiedene Defizite in basalen kognitiven Leistungen zeigen, z.B. in der auditiven und visuellen Wahrnehmung, im phonologischen Arbeitsgedächtnis und in der phonologischen Bewusstheit. Diese Studie hat untersucht, welche basalen kognitiven Leistungen bei Kindern mit Rechtschreibschwierigkeiten gestört sind.