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Themen im ZNL

©2010 ZNL Ulm

Weltweit stehen wir am Anfang einer Integration von Gehirn- und Bildungsforschung. Die bisherigen Ergebnisse machen jedoch bereits die vielfältigen Bezüge zwischen Gehirnforschung einerseits und Bildung andererseits deutlich. Die kognitiv-neurowissenschaftliche Herangehensweise ergänzt dabei die rein psychologischen und pädagogischen Verfahren und Fragestellungen. Letztere erforschen im Lehr- und Lernkontext, ob eine Intervention wirkt; erstere auch die Grundlagen dieser Wirkung: das Wie und das Warum.

Ziele des ZNL:

Kognitiv-neurowissenschaftliche Grundlagenforschung zu Lernprozessen

Wie muss gelernt werden, so dass in jedem Lebensalter altersgerecht gelernt wird? Welche Strukturen sind hier vor allem beteiligt? Wie verändert sich deren Funktion?
Welche Emotionen führen in welchem Alter und in welchem Kontext zu welchen Behaltensleistungen? Wie verhält es sich mit dem emotionsabhängigen Abruf von Informationen?
Wie beeinflußt die Vorbildung des Lernenden neue Lernprozesse im Einzelnen? Was bedeutet das für das Lernen im Erwachsenenalter?

Anwendungsorientierte Forschung an Schulen und Bildungseinrichtungen

In Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, und Institutionen der beruflichen Weiterbildung und Firmen sollen die Grundlagen wissenschaftlich gewonnener Einsichten unmittelbar in anwendungsbezogene Projekte umgesetzt werden.
In der Medizin hat sich die enge Verzahnung von Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung eindeutig bewährt, dieses Modell wird im Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen auf die Pädagogik übertragen.

Weiterbildung von Lehrenden zum raschen Transfer der Ergebnisse

Lehrende haben Interesse an praxisrelevanten Ergebnissen aus dem Bereich der Hirnforschung und deren Umsetzungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse der Forschung werden unmittelbar von denjenigen weiter gegeben, die sie zu Tage fördern.